Antwortdatum: 14.11.2024
Geldwäsche ist das Einschleusen von illegal erworbenem Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf. Sobald eine Bank ungewöhnliche oder auffällige Transaktionen bemerkt – etwa hohe Bargeldeinzahlungen ohne plausiblen Hintergrund oder verschachtelte Überweisungen ins Ausland –, greift das Geldwäschegesetz (GwG). Dann muss die Bank eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) beim Zoll abgeben. Wenn eine Bank diese Pflicht vernachlässigt oder bewusst Verstöße ignoriert, kann sie sanktioniert werden. Banken sind also verpflichtet, interne Kontrollmechanismen einzurichten und Kundenidentitäten sorgfältig zu prüfen, um kriminelle Transaktionen frühzeitig zu erkennen.